Fachbereiche

Elementare Musikerziehung
Tasteninstrumente
Blasinstrumente
Gitarre
Streicher
Gesang
Schlaginstrumente
Musiktherapie


1. Elementare Musikerziehung
Fachbereichsleitung: Ulrike Klötzke-Demuth

Studien besagen: Musik hilft Kindern beim Lernen. Doch das ist nur ein Aspekt. Musik ist Freude, Musik ist Gemeinschaft. Musik ist ein ganz elementarer Teil, den wir in uns tragen. Auch und gerade die Kinder. Und für die haben wir ganz unterschiedliche Kurse – angefangen von der Musik für Babys über unsere Eltern-Kind-Kurse bis hin zur zweijährigen Musikalischen Früherziehung und dem Instrumentenkarussell.
„Das Arbeiten mit Kindern ist ein Geben und Nehmen“; sagt Fachbereichsleiterin Ulrike Klötzke-Demuth. Und: Einiges ähnelt sich, „aber ich mache nie das Gleiche, weil die einzelnen Einheiten immer auf die Kinder des Kurses ausgerichtet sind. Jedes Kind wird da abgeholt, wo es steht.“ Wer sich davon selbst ein Bild machen möchte, der besucht unsere Schnupperstunden, die zu allen Kursen angeboten werden.
Zu den verschiedenen Bereichen der Elementaren Musikerziehung erhalten Sie weitere Informationen bei Fachbereichsleiterin Ulrike Klötzke-Demuth oder im Sekretariat der Musikschule, Tel. 06201/68572.
a. Musik für Babys
Musik ist eine universelle Sprache. Sie ist in uns angelegt – und auch Babys haben den Sinn für Töne und Klänge, für Bewegungen und Stimme. Je früher wir diese Sprache in ihnen fördern, desto mehr wachsen sie hinein in die Welt der Musik.
Die Musikschule Badische Bergstraße bietet halbjährlich einen Kurs (15 Einheiten à 45 Minuten) für Eltern mit Babys ab sechs Monaten an. Brauchen tut es für den Kurs nicht viel: eine Decke für Ihr Baby, Antirutsch-Kuschelsocken für Sie – und Spaß daran, zusammen mit Ihrem Sonnenschein die Welt der Musik zu erforschen, zu entdecken und mit Fingerspielen, Versen, Reimen und Rhythmik für Staunen in den Augen der Kleinen zu sorgen.
b. Eltern-Kind-Kurse
Für Kinder von 18 Monaten bis 6 Jahren bieten wir unsere „Mäusegruppen“ an, die jeweils 15 Einheiten à 45 Minuten umfassen: Die „Mini-Mäusen“ lernen mit uns in einem Alter ab 18 Monate bis drei Jahren, „Midi-Mäuse“ sind 18 Monate bis 4 Jahre alt und von 3 bis 4 Jahren sind sie unsere „Maxi-Mäuse“. In den Kursen entdecken die Kinder zusammen mit einer erwachsenen Bezugsperson die Musik. „Sie dürfen sie erspüren, sie lernen ihre Sprech- und Singstimme kennen“, sagt Fachbereichsleiterin Ulrike Klötzke-Demuth. Dazu kommt das Ausprobieren der Orff-Instrumente sowie Lieder, Verse, Fingerspiele und Tänze. Dabei sind die Kurse auf das Alter der Kinder und ihren Entwicklungsstand angepasst.
c. Musikalische Früherziehung
Wer sich schon im jungen Alter ab 4 Jahren auf ein längerfristiges Musikabenteuer einlassen möchte, der ist bei unserer 2jährigen Musikalischen Früherziehung genau richtig. „Die Kinder erfahren in dieser Zeit Musik auf allen Ebenen“, erklärt Fachbereichsleiterin Ulrike-Klötzke-Demuth das Konzept. Es wird getanzt, gesungen, es werden Instrumente ausprobiert und Rhythmik gehört und geübt – und das ganz alleine ohne Mama oder Papa. Zum Finale wartet auf die kleinen Akteure unsere große Theateraufführung, in der sie zeigen, was sie alles über Musik gelernt haben.
d. Instrumentenkarussell
Ein Instrument möchte erfahren werden – und Kinder ihre Neigungen austesten. Dazu haben sie jeden Dienstag, 17.30 Uhr bis 18.15 Uhr bei uns Gelegenheit. In kleinen Gruppen machen sich die Kinder in einem Zeitraum von insgesamt einem Jahr mit verschiedenen Instrumenten vertraut, um ihr ganz persönliches aus einer Vielzahl auszuwählen, herauszufinden, welcher Klang der ist, der ihnen entspricht. Dabei beschäftigen sich jeweils ca. vier Wochen mit einem Instrument. Unser Ziel ist es, Ihr Kind dabei an sein Instrument und den sich dann anschließenden Unterricht heranzuführen.


2. Tasteninstrumente
Fachbereichsleitung: Julia Abankwa

Klavier, Keyboard oder Akkordeon? Bei uns haben Sie die Wahl. Wobei natürlich die Chance darauf, eines Tages womöglich den großen Flügel zum Klingen zu bringen durchaus verlockend ist. Doch egal welches Instrument Sie bevorzugen – die Welt der Tasteninstrumente ist weit mehr als der bekannte „Flohwalzer“.„Besonders reizvoll an den Tasteninstrumentenist die Möglichkeit alleine Vielstimmigkeit zu kreieren“, sagt Fachbereichsleiterin Julia Abankwa. Das große dynamische Klangspektrum und die vielseitigen Einsatzmöglichkeiten tun ihr Übriges zur Begeisterung der Schülerinnen und Schüler.
Weitere Informationen erhalten Sie bei Fachbereichsleiterin Julia Abankwa oder im Sekretariat der Musikschule, Tel. 06201/68572.


Blasinstrumente
Fachbereichsleitung: Barbara Pfliegensdörfer

„Ich konnte mich schon immer für Klangfarben begeistern. Die sind so vielfältig und auch so verschieden bei den Blasinstrumenten“, sagt Fachbereichsleiterin Barbara Pfliegensdörfer. Sie selbst ist begeisterte Querflötistin, ein Instrument, das so leicht tänzelnd und zart mit seinen Tönen daherkommen kann. Aber natürlich geht es auch anders: die Melancholie der Klarinette, das jazzige Saxophon, die Energie von Trompete, Horn, Posaune oder Tuba – unsere Musikschule hat ein breit gefächertes Angebot für all jene, denen die Puste nicht ausgeht. Aber wer beginnt, darf sicher sein: Es ist alles eine Frage der Technik.
Weitere Informationen erhalten Sie bei Fachbereichsleiterin Barbara Pfliegensdörfer oder im Sekretariat der Musikschule, Tel. 06201/68572.


Gitarre
Fachbereichsleitung: Jürgen Osuchowski

Gefragt nach dem Schönsten an der Gitarre, fallen Fachbereichsleiter Jürgen Osuchowski zwei Dinge ein: der warm-perlende Klang der klassischen Gitarre, der einen ganzen Raum füllen kann – und der satte E-Gitarren-Akkord samt Verstärker, der die Hosenbeine zum Wackeln bringt. „Dieser Moment ist unbeschreiblich“, schwärmt er lachend von dem Instrument, das als Begleitung ebenso dient wie für Soloeinlagen und das für alle Musikrichtungen geeignet ist. Das richtet sich natürlich danach, ob Sie die klassische Gitarre, E-Gitarre oder E-Bass für sich entdecken. Erlernbar ist das Saiteninstrument in jedem Alter.
Weitere Informationen erhalten Sie bei Fachbereichsleiter Jürgen Osuchowski oder im Sekretariat der Musikschule, Tel. 06201/68572.


Streicher
Fachbereichsleitung: Jürgen Osuchowski

Die erste Geige im Orchester muss es ja nicht gleich sein – oder vielleicht doch? Wie dem auch sei: Violine, Viola, Violoncello und Kontrabass mit ihren Tönen von sanft sehnend über tänzelnd bis hin zur Melancholie erfreuen sich auch an unserer Musikschule großer Beliebtheit; und das vor allem in den Händen der Jüngsten, die oft schon nach der Elementaren Früherziehung mit dem Spielen der zarten Violinen-Saiten beginnen. Ein Einstieg ist aber auch schon mit 4 Jahren möglich. Die Streicher schulen dabei das Gehör auf spezielle Art, denn die Bünde, die dem Gitarrenschüler den Griff etwas erleichtern, sucht man vergebens. „Man muss den Ton hören“, sagt auch Fachbereichsleiter Jürgen Osuchowski.
Weitere Informationen erhalten Sie bei Fachbereichsleiter Jürgen Osuchowski oder im Sekretariat der Musikschule, Tel. 06201/68572.


Gesang
Fachbereichsleitung: Jürgen Osuchowski

Die eigene Stimme finden, den Körper als Klangkörper wahrnehmen, Atmung schulen – und den Tönen lauschen, die aus dem eigenen Selbst kommen – das alles lernen und erleben Sie bei unseren Gesangslehrerinnen. Von Pop/Rock über Jazz bis hin zum klassischen Gesang haben Sie dabei die Auswahl von Musikrichtung und Klangstil. Die Stimme als Instrument, das man immer dabei hat? Ja, sagt Fachbereichsleiter Jürgen Osuchowski. „Man muss es aber pflegen, dieses sehr persönliche Instrument.“ Dabei hilft natürlich die Technik, auf die im Unterricht eingegangen wird.
Weitere Informationen erhalten Sie bei Fachbereichsleiter Jürgen Osuchowski oder im Sekretariat der Musikschule, Tel. 06201/68572.


Schlaginstrumente
Fachbereichsleitung: Jürgen Osuchowski

Die Wände zum Wackeln bringen? Den Songs mit Percussion den Beat verleihen? Dann herzlich willkommen bei unseren Schlaginstrumenten. Vom Schlagzeug über die Mallets (etwa Marimbaphon oder Xylophon) bis hin zu Cajon oder Congas als handgespielte Rhythmusinstrumente haben Sie bei und ein breites Angebot der Schlaginstrumente, die vom Soloinstrument über Bandeinsatz bis zum Chorarrangement gefragt sind. Unsere jüngsten Musiker starten schon im Alter von 6 Jahren. Und das sie ziemlich schlagkräftig sind, haben sie nicht zuletzt mit unserem Großkonzert „Schlagzeug in Concert“ mit fast 100 Schlagzeugern auf einer Bühne gezeigt. Aber auch in unserem Conga-Ensemble geht es rhythmisch zu.
Weitere Informationen erhalten Sie bei Fachbereichsleiter Jürgen Osuchowski oder im Sekretariat der Musikschule, Tel. 06201/68572.


Musiktherapie
Fachbereichsleitung: Jürgen Osuchowski

Die Musiktherapie ist ein vielschichtiges Thema. An unserer Musikschule setzen wir sie zum einen bei Kindern mit Förderbedarf ein, um ihnen durch die Musik Selbstvertrauen zu vermitteln und gleichfalls ihr Selbstbewusstsein zu stärken. Die Kinder erleben beides durch das Dabei-Sein in einer Musik-Gemeinschaft und das Musizieren miteinander. Ebenso hat sich die Musiktherapie für uns in der Arbeit mit (mehrfach) behinderten Menschen bewährt. Durch die Beschäftigung mit Musik und Instrument üben sie ihnen teils schwerer fallende Fertigkeiten, etwa das Nutzen von gelähmten oder durch die Behinderung verkrampfter Hände. Was wir in der musiktherapeutischen Arbeit immer wieder spüren, ist, dass es den Menschen nach den Stunden merklich besser geht.
Vor dem Beginn einer Musiktherapie steht für uns ein intensives Beratungsgespräch mit unserer Musiktherapeutin Antje Kohler. Um mit ihr in Kontakt zu treten, wenden Sie sich an das Sekretariat der Musikschule, Tel. 06201/68572.

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