Liebe Kinder, liebe Eltern,

in den Iden des Septembers des Jahres 2011 beschloss Oma Klötzke, Erwin, der Bär aus ihrer Wohnung, solle fortan die Welt erkunden. Ade, du schönes warmes Wohnzimmer; ade, weiches Sofa; ade, mein Kabelanschluss mit 147 TV-Kanälen, so dachte Erwin! Doch der Bär hatte Glück. Er landete nicht in der Praxis einer staatlich geprüften Logopädin in Ludwigshafen, sondern wurde von Fachbereichsleiterin Ulrike K.-D. aus W. gerettet. Nun wohnt Erwin an der Musikschule. Aus Dank für seine neue Heimat sorgt Bär Erwin seither dafür, dass das Glück wieder Einkehr hält in der Musikschule Badische Bärckstraße.
Er fühlt sich bärenwohl und macht viel Musik oder hört den Kindern beim Musizieren zu. Erwin zeigt Euch nun einmal sein Zuhause.


Hallo liebe Kinder,



hier seht ihr mich auf dem Platz des stellvertretenden Schulleiters Herrn Schäfer sitzen. Manchmal sitze ich auch auf dem Chefsessel bei Herrn Osuchowski. Die beiden haben mich in ihr Herz geschlossen. Monatsweise wohne ich dann in dem Büro des Einen, mal in dem Büro des Anderen und leiste ihnen Gesellschaft und klopfe kluge Sprüche. Das finde ich cool! Abends schreibe ich dann Mails und beantworte meine Fanpost.

  
Seit ich an der Musikschule bin, habe ich 3 Instrumente erlernt. Hier seht ihr mich Klavierspielen. 
Ich haue ganz schön in die Tasten (Mondscheinsonate). 



Saxophon finde ich klasse. Es leuchtet immer so schön golden.
Das Instrument hat soooooo einen schönen warmen Klang.



Auch Gitarre spiele ich regelmäßig. Ich suche noch weitere Bären für ein Bärenorchester. 


Singen kann ich auch (Brummbass). Mit meiner Freundin Cindy habe ich ein Gesangsduo gegründet.
„Cindy & Bär“ nennen wir uns.

Vom guten Essen setzen wir Bären gerne etwas Speck an. Da hilft nur eines: Hartes Training. Oder wie sagt der weltberühmte Dichter Gordon Shumway: „Wenn die Bälle hart geschlagen werden ist es Zeit für die Harten, hart am Ball zu sein“. Bei mir hilft der Hula-Tanz, um den Speck im Hüftbereich etwas zu reduzieren. Dann lege ich heiße Musik auf und ab geht die Lucy ...



Gerne lasse ich dann auch die Disco-Kugel rotieren und lege einen heißen Tanz aufs Parket. Erwin (a.k.a. Disco Bär) im Discofieber.

Erwin beim Chillen. 

Manchmal bin ich auch faul. Bären machen halt auch Winterschlaf nicht nur im Winter. Gerade in der Ferienzeit bau ich mir Liegestuhl und Sonnenschirm in Raum 7 auf und lege mich faul aufs Fell. Jeder Bär hat das Recht auf Träumen und wie ich überhaupt finde, wird die Faulheit in der heutigen Gesellschaft falsch bewertet. Aber das nur am Rande. Ich schaue gerne auf das Bild hinter mir mit den Delfinen und dem Wal. Man kann förmlich das Rauschen der Palmen und das Plätschern der Wellen am Strand hören. In diesem Raum haben immer die Kinder in den Eltern-Kind-Gruppen oder auch in der Musikalischen Früherziehung und Trommolo Unterricht. Das Bild haben übrigens meine drei süßen Freundinnen Kathrin, Katharina und Elli gemalt.

 
Ab und zu springe ich dann ins Wasser und tauche ab. Ein Bär braucht das. Dann ist er nämlich sau-bär.


Hier seht ihr mich mit meinem Sparschwein. Da sammle ich für neue Musikinstrumente für die Musikschule. 


Vor Raum 7 stehen 2 große Bänke. Da sitze ich gelegentlich und lasse die Zeit verstreichen. Ihr glaubt gar nicht, was für unterschiedliche Klänge und Geräusche es im Musikschulflur zu hören gibt. 


Neulich kamen die neuen Schränke für den Früherziehungsraum. Da habe ich Herrn Schäfer und Herrn Osuchowski beim Aufbauen geholfen. Dummerweise habe ich mich leicht verletzt. Es hat ganz schön geblutet. Aber die Beiden haben ja eine Ausbildung als Ersthelfer beim Roten Kreuz gemacht und haben mir professionell geholfen. Der hübsche Anblick der neuen Schränke lässt aber den Schmerz schnell vergessen. Jetzt können Frau Klötzke-Demuth und ihre Kolleginnen immer alle Instrumente gut verstauen. Und die stauben nicht so sehr zu.


Ab und zu mache ich rüBär. Denn ich bin ganz schon unternehmungslustig. Manchmal gehe ich auch nach HeidelBärck und schlürfe Honigsaft.


Wenn die Kinder im Haus sind, dann verstecke ich mich manchmal auch hinter Pflanzen und lausche der Musik. Manche können so schön musizieren!

Habt Ihr eigentlich schon die hübschen Bilder von Jochen Pöhlert im Hof der Musikschule gesehen? 


Im Flur von Haus A gibt es auch noch ein paar hölzerne Kameraden an der Wand.
Musik bereitet halt tierisches Vergnügen!


So, das war‘s jetzt erst einmal. Ich möchte jetzt noch etwas Musik machen. Ich hoffe, mein kleiner Rundgang hat Euch gefallen.

Bis bald,  
Euer Erwin

P.S. wenn Ihr mir schreiben wollt, dann schickt einfach einen Brief oder eine E-Mail (mail@msbb.de) an Musikschule Badische Bergstraße zu Händen Erwin, dem Musikschulbär.

Achtung! Nich am Bär packen!